Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für die Ausbildungs- und Coaching-Leistungen der SalesMade Academy. Stand: Juli 2026.
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Ausbildungs-, Coaching- und Trainingsleistungen der SalesMade Academy, angeboten von der Eilers+Friends, uphill ventures GmbH, Blütenäcker 55/2, 71332 Waiblingen (nachfolgend „Anbieter"). Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Verbrauchergeschäft liegt nicht vor.
2. Vertragsgegenstand
Der Anbieter bildet pro gebuchtem Ausbildungsplatz („Seat") eine vom Kunden benannte Person über zwölf Monate aus. Enthalten sind insbesondere Assessment, ein individueller Entwicklungs-Fahrplan, eine monatliche 1:1-Coaching-Session, Zugang zu Frameworks und Playbook-Library, werktägliches Sparring sowie der Zugang zur Founding-Community im jeweils zum Buchungszeitpunkt beschriebenen Umfang. Der Kunde kann selbst einen der Plätze wahrnehmen. Mengen-Boni gelten in dem auf der Angebotsseite beschriebenen Umfang.
3. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt mit Abschluss des Buchungsvorgangs und Bestätigung durch den Anbieter zustande. Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots; die Buchung des Kunden ist das Angebot.
4. Laufzeit und Verlängerung
Der Vertrag hat eine feste Laufzeit von zwölf Monaten ab Ausbildungsbeginn. Er verlängert sich um jeweils ein weiteres Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der jeweiligen Laufzeit in Textform gekündigt wird.
5. Preise, Zahlung und Reisekosten
Es gelten die zum Buchungszeitpunkt ausgewiesenen Preise je Seat, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Bei gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer außerhalb Deutschlands erfolgt die Abrechnung im Reverse-Charge-Verfahren. Reisekosten für Präsenztermine, die der Kunde wünscht, werden gesondert nach tatsächlichem Aufwand in Rechnung gestellt und sind im Seat-Preis nicht enthalten.
6. Zufriedenheitsgarantie (90 Tage)
Zeigt sich innerhalb von 90 Tagen nach Vertragsbeginn keine messbare Verbesserung in den Sales-KPIs des Kunden, erstattet der Anbieter die volle bis dahin geleistete Investition. Voraussetzung ist, dass die teilnehmende Person in diesem Zeitraum aktiv teilgenommen hat (Assessment durchlaufen, vereinbarte Sessions wahrgenommen). Die Mitteilung genügt in Textform an team@eilersfriends.com.
7. Mitwirkung des Kunden
Die Ausbildung setzt die aktive Teilnahme der benannten Person voraus. Termine, die der Kunde nicht wahrnimmt, verfallen, soweit sie nicht rechtzeitig (mindestens 24 Stunden vorher) verschoben werden. Eine Pflicht zur Nachholung besteht insoweit nicht.
8. Kein Widerrufsrecht für Unternehmer
Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Unabhängig davon gilt die in Ziffer 6 beschriebene freiwillige Zufriedenheitsgarantie.
9. Haftung
Der Anbieter erbringt eine Dienstleistung und schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Die Haftung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen; für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
10. Höhere Gewalt
Wird eine Partei durch höhere Gewalt — etwa Naturereignisse, Ausfälle der Telekommunikations- oder Stromversorgung, behördliche Maßnahmen, Streik oder vergleichbare, nicht vorhersehbare und unabwendbare Ereignisse — an der Erfüllung ihrer Pflichten gehindert, ruhen diese für die Dauer der Behinderung. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend; ein Verschulden liegt insoweit nicht vor.
11. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen, nicht offenkundigen Informationen der anderen Partei — insbesondere Geschäfts-, Kunden-, Vertriebs- und Finanzdaten — vertraulich und nutzen sie ausschließlich zur Durchführung der Leistungen. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, der empfangenden Partei bereits bekannt waren oder aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen. Die Vertraulichkeit besteht auch nach Vertragsende fort.
12. Datenschutz
Beide Parteien halten die geltenden Datenschutzvorschriften ein. Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Einzelheiten zur Verarbeitung durch den Anbieter ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
13. Nennung als Referenzkunde
Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden nach erfolgreicher Zusammenarbeit als Referenzkunden zu nennen — auch unter Nutzung des Firmennamens und -logos — auf seiner Website und in Marketingmaterialien. Der Kunde kann dem jederzeit in Textform (E-Mail genügt) widersprechen.
14. Schlussbestimmungen
Nebenabreden bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
